Come togehter - Singabende

30. September 2013

Die Tour ist nun schon ein paar Jährchen her… was ist seitdem geschehen?
Mein Liederschatz ist reicher! Und diesen Reichtum teile ich gerne!!!
So fließen einige der Schätze z.B. in den offenen Singkreis “Come together - Singabende” mit ein.
An jedem 1. Dienstag im Monat in Düsseldorf-Gerresheim gibt es die Möglichkeit mitzusingen.
Herzliche Einladung!
Weitere Informationen befinden sich auf www.stimmatelier.de oder bei facebook: www.facebook.com/stimmatelier

Düsseldorf hat mich wieder…

28. August 2009

… und ich freue mich darauf, die gesammelten Lieder endlich in Düsseldorf erklingen zu lassen. Dazu brauche ich Euch! Viele sangesfreudige Kehlen.
Am Donnerstag, 3. September habt ihr die Möglichkeit die gesammelten Lieder gleich mal “auszuprobieren” und laut werden zu lassen. Ein “Singen-am-Donnerstag-Sepcial” widme ich dem alten Liedgut!
Achtung Raumänderung!
Wir treffen uns im Stimmatelier auf der Spichernstraße 54, NICHT auf der Römerstraße.
Ansonsten alles wie gehabt:
3. September 2009
20.15- 21.45 Uhr
15,-/12,- Euro
Wer mehr zu der Offenen Singgruppe “Singen am Donnerstag” wissen möchte, kann auf www.stimmatelier.de unter “Kurse” gucken.
Ich freue mich auf Donnerstag und darauf viele von Euch (wieder-)zu sehen!

Lieder, Lieder und nochmals Lieder

8. August 2009

Ich hab soooooooooooooooooooooooo viele Lieder gesammelt! Das hätte ich wirklich nicht gedacht. Ein herzliches DANKESCHÖN allen, die sich mir mitgeteilt haben, mir ihre “alten” Lieder weitergegeben haben und in so mancher Fußgängerzone ihre Stimme erhoben haben.
Ich freue mich schon sehr, die Lieder endlich zu singen. Aber natürlich nicht alleine!
Also, singt mit:
“Singen am Donnerstag” startet nach der Sommerpause wieder am Donnerstag, 3. September 2009 um 20.15 Uhr in der Römerstraße 14 in Düsseldorf-Derendorf. Seid gespannt auf die gesammelten Lieder und natürlich singen wir auch die altbekannten “Singen-am-Donnerstag-Lieder-aus-aller-Welt”.
Ich freu mich darauf mit euch zu singen. Kann´s kaum erwarten!!!

Einmal um den Bodensee und zurück…

8. August 2009

Nun ist es geschafft: Ich habe den Bodensee umrundet. Und zwar ganz! Und das in vier Tagen. Mit Bergetappe. Ich bin stolz auf mich.
Und auf meine Tante, die gut mitgestrampelt ist.
Wir hatte traumhaftes Wetter! Ich bin nur knapp einem Sonnenbrand entkommen!
Es war herrlich, so nah am Wasser, immer ein nettes Lüftchen um die Nase…
Es war aber auch völlig überlaufen, besser gesagt, überradelt. Von rüstigen Senioren, die sich kaum noch auf dem Rad halten können, über Kleinkinder, die das gleiche Problem haben, über Kegelklubradtourler, die besser auf der Bahn geblieben wären… sogar Junggesellenabschiede… Der Bodenseeradweg ist herrlich, doch in den Sommermonaten nicht zu empfehlen. Es sei denn, man möchte seine Klaustrophobie therapieren…
Ich kann nun auch ruhigen Gewissens schlafen, da ich die Österreicher unterstützt habe (immerhin eine GROßE Apfelsaftschorle, pardon: Obi gspritzt und eine Übernachtung in Höchst - was allerdings schon an der schweizer Grenze liegt).
Dann endlich…”meine” Schweiz. Ein paar unspektakuläre Euros in spektakuläre schweizer Fränkli umgetauscht… und schon geht der Spaß los: heiße Schoki, kalte Ovi, Käse ohne Ende, Schweinsöhrchen (gibt´s mittlerweile schon lowfat - 30%), schweizer Luft sogar gratis!
War ja auch klar, dass ich auf der schweizer Seite des Sees in den selbigen gesprungen bin. Welch Erfrischung… und ein wahnsinniges Freiheitsgefühl mit so viel Wasser um mich herum… kann das gar nicht richtig beschreiben… einfach traumhaft!
Der Überlinger See (ein Teil des Bodensees) ist zur Umrundung nur für echt geübte Radler zu empfehlen. Wenn ich solche Bergetappen zum Anfang meiner Tour hätte fahren müssen… ich hätte mich heulend auf den Boden geschmissen!
Nach fünf Wochen Tour bin ich nun echt fitter als vorher, Bergen kann ich mit einem Lächeln begegnen und ich habe mittlerweile die gleiche Durchschnittsgeschwindigkeit, die ich “früher” ohne Gepäck gefahren bin.

Hoch auf dem gelben Zweirad

8. August 2009

“Eine Radtour zur Rettung des alten Liedgutes”
So lautete die Reportage im DeutschlandradioKultur am Mittwoch, 5. August 2009 um 8.20 Uhr.
Leider wusste ich den Sendetermin nicht im Vorfeld, so dass ich ihn nicht an euch weitergeben konnte. Sorry!
Ich hab´s selbst nicht gehört, hörte aber dass die Hörer, die es gehört haben hörenswertes über meine Tour gehört haben. Hört, hört…

Können Fahrräder schwimmen?

4. August 2009

Ich weiß es nicht, und ich hab auch nicht vor es während meiner Bodenseeumrundung, die morgen (5.8.) losgeht, auszuprobieren.
Obwohl ich meinem Fahrrad schon damit gedroht habe, es im dritt größten Binnensee Europas zu versenken. Spätestens gestern hätte ich diese Drohung nur allzu gerne wahr gemacht, denn die doofe Gangschaltung weigert sich von dem 3. in den 2. und 1. Gang zu schalten. Aus meinem 7-Gang Fahrrad ist also mittlerweile ein 5-Gang Fahrrad geworden, das die beiden “leichten” Gänge, die bei der Überquerung der Schwäbischen Alb für mich überaus wichtig gewesen wären, einfach nicht mehr bedient. Anscheinend nimmt mein Rad auch einiges von der Reise mit und kommt immer mehr zu sich selbst, zum Kern seines Wesens. Und anscheinend ist seine wahre Bestimmung die, ein 5-Gang Rad zu sein. Die rund 3 Jahre seines Lebens hat es sich verbogen, versucht es allen Recht zu machen, angepasst zu leben; hat verzweifelt versucht besser zu sein, als es eigentlich ist; wollte an die Perfektion eines 7-Gang Rades herankommen und hat nun endlich entdeckt, dass seine wahre Berufung eben eine andere ist.
Schön für mein Rad, schlecht für mich…

Laubfrösche in Laupheim

4. August 2009

Nun gut, ich kenne ja die kleine phonetische Schwäche, die uns Süddeutschen anhängt… ein p ist ein b, ein k ist ein g und ein t ist ein d; doch die Einwohner in Laupheim haben sich selbst übertroffen. Wie kann man nur Laubfrösche an allen Ecken und Enden der Stadt aufstellen, darauf noch mächtig stolz sein und anscheinend gar nicht merken, dass LauPheim nicht LauBheim heißt. Oder wollen sie es gar nicht merken?
Trotzdem (oder gerade deswegen?) sind die Fröschchen süß zu bewundern und ziehen sich wirklich wie ein roter Faden durch das ganze nette, kleine Städtchen mit tollem Schloß samt Schloßpark und Rosengarten und sogar einem Planetarium. Ich war das erste Mal in meinem Leben im Planetarium und ganz beeindruckt.
Ach ja, und als Entschädigung für den langsamen Österreicher in Ulm, gab es hier ganz versteckt gelegen, ein echtes Wiener Kaffeehaus. Sogar von einem echten Wiener betrieben, der schon im Cafe Sacher in Wien gebacken hat. Dank dieses hübschen Hauses der Wiener Backkunst konnte ich die abgestrampelten Kalorien mühelos wieder ersetzen. Sogar noch “Vorratskalorien” konnte ich mitnehmen. Die Österreicher sind doch nette Menschen, oder!?

Österreicher in Ulm!

4. August 2009

Was wirklich gar nicht geht, ist ein Kellner, der an Alzheimer oder ähnlichem leidet, und dabei auch noch die Langsamkeit eines Österreichers besitzt (sorry, Raffaela ;-).
So kann die “kurze” Mittagspause in Ulm schon mal zwei Stunden dauern. Immerhin hatte ich nette Unterhaltung durch eine “alte” Schulfreundin, die mittlerweile in der kleinsten Großstadt Deutschlands an der Donau lebt.
Davor hab ich einen Reporter vom Deutschland Radio getroffen. Er hat mich zur Tour befragt und ging mit mir zusammen auf Liedersuche am Ulmer Münsterplatz. In den nächsten Tagen wird der immerhin 6-Minuten-Beitrag über mich und die SOS-Tour gesendet. Sobald ich weiß, wann und wo genau, lass ich es euch natürlich wissen. Wer die Möglichkeit hat, die Sendung aufzuzeichnen, darf das gerne für mich tun, da ich wahrscheinlich gerade auf Achse bin.

I´m on my way!!!

4. August 2009

Mittlerweile ist dieses Radelleben ganz “normal” für mich geworden. Kann es etwas anderes geben!?? Hab ich jemals etwas anderes gemacht???
Am Dienstag, 28. Juli bin ich mit meiner Mutter im Schlepptau zu meinen Großeltern nach Burk geradelt. War schon ein eigenartiges Gefühl mal wieder dort zu übernachten, wo ich als Kind oft war. Ist schon anders als (fast) Erwachsene. Und immer noch wunderschön!!!
Am Mittwoch dann eine ziemlich bergige Etappe nach Donauwörth. Mitten durch die schöne fränkische Pampa. Gleich am Anfang ein 18%-Berg von 4,8 km Länge. Eigentlich wollte ich während der Tour nicht an einem Herzinfarkt sterben…. doch ich war nahe dran…
Ich wusste auch noch nicht, dass es eine fränkische Alb gibt. Jetzt weiß ich es. Und ich weiß auch, dass die Berge dort sogar so hoch sind, dass nur noch so komische Sträucher und gar keine Bäume mehr wachsen. Was für ein Geschwitze - zum Glück rieche ich mich selbst nicht so gut. Immerhin ein Vorteil des Heuschnupfens.
Meine Route führte mich entlang der Wörnitz (ein doch ziemlich breiter Fluss - herrlich zum paddeln geeignet) auch nach Harburg. Ein zauberhafter, romantisch gelegener Traumort!
Die Jugendherberge in Donauwörth ist übrigens sehr zu empfehlen (und das, obwohl sie auch mal wieder ganz oben am Berg liegt…). Ich hatte sogar ein Einzelzimmer, mir toller, “richtiger” Dusche. Also nicht so eine Schwimmbaddusche, vor der die Zehen vor lauter Fußpilzangst Schreianfälle und dadurch eine Stimmstörung bekommen, und wo ein spärlich tröpfelndes Etwas über mir entweder zu kaltes oder zu heißes Wasser ausspuckt, und sich dabei noch Duschkopf nennt. Nein! Eine wirklich tolle Dusche. Das erfreut das Radlerherz!
Dafür hab ich mir dann bei einem dubiosen Chinesen den Magen verdorben. Das völlig überteuerte Abendbuffet war auch noch völlig schlecht gekocht. Obwohl kochen wahrscheinlich nicht mal zutrifft. Eher angerührt und/oder fritiert. Nicht zu übertreffen an Glutamatreichtum und Altem-Fett-Gestank. Ach ja, durch die klebrige, veschmierte, laminierte Karte wurde ich auch noch darauf hingewiesen, dass der Tofu im dem Laden genetisch veränderter Tofu ist. Na, da kann man dann wirklich von einer wesentlichen Veränderung während der Reise sprechen, wenn man den isst. Ich hab´s lieber bleiben lassen…

Ich in der Zeitung

27. Juli 2009

Am Samstag war ein Artikel über mich und die SOS-Tour in der FLZ (Fränkische Landeszeitung). Wer lesen möchte, was über mich und die SOS-Tour berichtet wurde, liest einfach weiter und darf zählen wieoft ich Hauser statt Hausner heiße ;-)

Deutsche Volkslieder vor dem Vergessen retten

Keiner singt heute mehr alte Volkslieder.Das hat Sabine Hauser in ihren
Singgruppen festgestellt. Die gebürtige
Leutershäuserin hat sich in Düsseldorf
als Atem-, Sprech-und Stimmlehrerin
selbstständig gemacht. „Viele kennen
die Lieder nicht mehr“, sagt die 30Jährige: „Das ist schade.“ Deshalb hat
sie sich entschlossen, das deutsche
Volkslied vor dem Aussterben zu retten.
Mit dem Drahtesel radelte sie von Düs
seldorf nach Konstanz am Bodensee –
und kam auch in ihrer alten Heimatstadt Leutershausen vorbei. Auf ihrer
Reise hat sie Menschen befragt, an welche Volkslieder sie sich erinnerten –alte
und junge Menschen, Einheimische
und Touristen. Manche Lieder seien
immer wieder genannt worden, zum
Beispiel „Der Mond ist aufgegangen“
oder „Kein schöner Land“. Das am
häufigsten gesungene Volkslied aber
sei das „Ännchen von Tharau“, sagt
Hauser: „Das kam überall.“ Auf ihrer
Reise sind ihr aber auch regionale Unterschiede aufgefallen. Am Rhein mit
seinen Burgen und Schlössern gebe es
viele romantische Lieder,
aber auch Moritaten, die
sich mit Kriegen und Geschichte beschäftigen. Sogar Lieder über einstige
Bürgermeister habe sie
dort gehört. Die Menschen am Main und
Rhein würden außerdem
gerne ihren Fluss besingen, sagt Hauser. Und je
weiter sie in Richtung
Heimat radelte, desto
häufiger wurde „Wohlauf, die Luft geht frisch
und rein“ –das Frankenlied –genannt. Weit verbreitet seien in Franken
auch die Stücke „OhTäler weit, oh Höhen“ und
„Wahre Freundschaft soll nicht wanken“.
“Manche habe ich vorher selbst
noch nie gehört“, schmunzelte Hauser.
In der Gegend um Ansbach seien ihr
viel mehr ältere Menschen begegnet als
sonst auf ihrer Reise: „Sie wissen sofort, was mit altem Liedgut gemeint
ist.“ Jüngere Menschen täten sich da
manchmal schwer: Von den Beatles
über ABBA bis hin zu Marianne Rosenberg sei alles genannt worden, erzählt
sie und lacht. Die gesammelten Volkslieder will die 30-Jährige in Düsseldorf
ihren Singschülern beibringen, um sie
auch für kommende Generationen zu
bewahren. „Hier wäre das nicht notwendig“, sagt Hauser. „Aber in der
Großstadt…“